November 18, 2008
By: borsti
Category: food
Das Restaurant Orofino in Rheydt öffnete am 16. Oktober zum ersten Mal seine Pforten, und ein paar Wochen später schafften wir es dann endlich auch zu einem Besuch.
Der Name des Restaurants ist eine Widmung an das gleichnamige Pferd, welches aus dem neben dem Restaurant gelegenen Gestüt kam. Die Namensgebung spiegelt sich auch im Logo und auf den Shirts der Bedienungen wieder, auf denen die Blesse des Pferdes in leicht stilisierter Form abgebildet ist.
Die Einrichtung des Restaurants ist relativ schlichtgehalten, sorgt aber für eine sehr angenehme Atmosphäre. Besonders hervorzuheben sind hier der sehr gemütliche Raucherbereich in Form eines Wintergartens und die Dekoration einer kompletten Wand mit komplett gefüllten Weinregalen.
Die Bedienung war durchweg sehr freundlich und hatte zu allem, was auf den Tisch kam, ein paar Infos parat. Und so wussten wir nachher deutlich mehr über die Herkunft des Weins, des Olivenöls, des Salzes, und des Digestivs. Und auch das Essen war extrem lecker. Auf der Karte gibt es eine bunte Mischung von allem, was die mediterrane Küche so her gibt. Eine extra Empfehlung für alle zukünftigen Gäste sprechen wir für das “Pan con tomate” aus, welches wir als Vorspeise hatten (und welches man sich selbst zubereitet, wodurch es extrem frisch schmeckt - und Spaß macht es auch).
Auch die Preise im Restaurant sind vollkommen angemessen, und somit ist das Orofino ein neuer Favorit in der Gastronomie in der näheren Umgebung: Wir kommen ganz bestimmt noch öfters wieder!
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November 10, 2008
By: borsti
Category: Fun
Gestern verbrachten wir den Nachmittag in der Claudius Therme in Köln.
Nach einer seltsamen Anfahrt (falls wir nicht den falschen Weg genommen haben, ist die Therme bis zur allerletzten Kreuzung nicht auf Schildern erwähnt) durch die ziemlich heruntergekommene Hafengegend von Köln-Mülheim wurden wir von einem sehr schönen Design der Therme sowohl innen als auch außen überrascht. Alles ist sehr sauber, die Atmosphäre ist, wie es sein sollte, sehr ruhig, und die Liste der Möglichkeiten ist scheinbar endlos.
Neben einem normalen Schwimmbecken mit Außenbereich gibt es zwei Whirlpools (einer außen, einer innen), ein Bewegungsbecken zum Entspannen, ein Heiß-/Kalt-Becken, ein wunderschön gestaltetes Saunadorf mit den eigentlichen Saunen in sehr gemütlichen Holzhütten, und noch vieles mehr.
Wirklich der einzige negative Punkt, ist die absolut überhöhte Zusatzgebühr von 5€ für den Zugang zu einem “Schwebebecken”, in dem durch einen extrem hohen Salzgehalt die Verhältnisse des toten Meeres nachgestellt werden sollen. Das Becken ist jedoch winzig, und die Schranke, die dafür sorgen soll, dass nie mehr als 10 Personen dort sind, war defekt. Dies führte dazu, dass wir mit ca. 15 Leuten in dem kleinen Becken waren, wodurch an Entspannung nicht mehr zu denken war. Auch wenn die Erfahrung interessant ist, und die im Becken installierte Unterwassermusik eine coole Stimmung erzeugt, ist dies meiner Meinung nach keine 5 € wert. Ausserdem wäre Unterwassermusik wohl eher in einem Becken angebracht, in dem es leichter fällt den Kopf unter Wasser zu behalten.
Die anderen Preise (16€ für zwei Stunden, 21,50€ für vier) halte ich hinsichtlich des großen Angebots für vollkommen gerechtfertigt.
Wir werden die Claudius Therme in Zukunft definitiv häufiger besuchen, aber das Schwebebecken werden wir nicht mehr betreten.
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November 10, 2008
By: borsti
Category: Movies
Dark Water, ein Film dessen Trailer mir sehr gefallen hatte, den ich eigentlich im Kino sehen wollte, und den ich mir letzten Endes drei Jahre nach der Veröffentlichung auf der Wohnzimmercouch ansah.
Es war nicht schlimm, dass ich mir so lange Zeit gelassen habe. Der Plot des Films hat durchaus Potential, die Schauspieler sind alle gut - nur leider hat der Regisseur Walter Salles es nicht verstanden, den Stoff ansprechend, spannend, oder gut strukturiert zu erzählen.
Ich habe weder die Buchvorlage gelesen, noch die erste Verfilmung gesehen, vermute aber, zumindest bei der Buchvorlage, dass sich diese viel eher lohnt. Die IMDb gibt dem Film 5.6 von 10 Punkten, und trifft damit ziemlich genau meine Meinung.
Update: Falls sich jetzt der eine oder andere Leser fragt, warum ich nicht ins Detail gehe: Das Problem ist die Grundlage der Geschichte, die wirklich gut ist, und die ich nichts vorwegnehmen will, falls man eine der drei Interpretationen noch lesen/sehen möchte.
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